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In der letzten Woche vor den Ferien trotzten die Minis mit ihren Eltern den hohen sommerlichen Temperaturen.
Als die Trainer das Eltern-Kind-Training Tage zuvor ankündigten, ging ein Raunen durch die Halle.
„Wow! Dieses Mal dürfen unsere Eltern mit auf die Matte? Wirklich?“, so die Minis.

Viele, der jüngsten Vereinsmitglieder, kannten diese Tradition im Dortmunder Budo Sportverein leider noch nicht – Corona lies dies bisher nicht zu. Umso größer war nun die Freude.

Neben kleineren Aufwärmspielchen und den richtigen Fallübungen wurden natürlich auch ein paar Wurf- sowie Haltetechniken ausprobiert. Der Spaß kam natürlich nie zu kurz.
So übten die Eltern den O-Soto-Gari oder den O-Uchi-Gari, welcher von den Kindern auch liebevoll Gorillawurf genannt wird, da der Partner, der geworfen wird, eben so breitbeinig wie ein Gorilla stehen muss. Das richtige Kämpfen und das „Muh-Spiel“ auf der dicken blauen Matte rundeten das gelungene Training ab.

Die Kids waren stolz, den Eltern zeigen zu können, was sie in den vergangenen Wochen und Monaten gelernt haben und die Eltern waren für den Perspektivwechsel sehr dankbar.

„Ich fand das Eltern-Kind-Training ganz toll. Das hat mir sehr Spaß gemacht. Am meisten hat mir das Kamelreiten* Spaß gemacht und das Fangen uuuuund einfach Alles“, so die 6 jährige Emilia nach dem Training.
(*Kamelreiten ist ein ausgedachtes Spiel, bei dem ein Partner krabbelt und der andere oben auf dem Rücken sitzt).
Emilias Mutter weiter:“ Ich fand das Training auch sehr witzig. Außerdem ist es auch mal schön etwas mit Emilia zusammen zu erleben, was ihr große Freude bereitet und zu sehen, dass die kleine Schwester von den Trainerassistenten gut betreut wird.“
Emilias Mama stand selbst als Teenager auf der Judo-Matte und war aktives Mitglied im Verein.

Nach dem Training gab es dann noch eine kleine Wasserschlacht zur Abkühlung.
„Es ist schön zu sehen, wie sich alle über das Training gefreut haben. Wir hoffen, wir können mit dieser positiven Energie auch nach den Ferien starten und sind nun einfach froh, dass wir nach 2 Jahren wieder zur Normalität zurückkehren können“, so die Trainer*innen aus Schüren.